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Ostseetour - Willkommen
Montag, 15. August 2016 um 00:00

 

Termin für die 18. Ostseetour ist der 17.06.2017! Es geht an die Ostsee...... Cool

 

 

15:15h, 475 km – von Leipzig an die Ostsee nach Kolberg (Polen) an nur einem Tag!!! 

18.06.16, 2.00 Uhr auf dem Augustusplatz in Leipzig. Bei recht milden Temperaturen sammeln sich die Radfahrer und Radfahrerinnen vor der Oper, wie jedes Jahr um diese Zeit, um gemeinsam am Abend ihr Ziel, die Ostsee zu erreichen. In diesem Jahr soll es erstmals die polnische Küste sein.

Pünktlich 2.30 Uhr setzt sich der Tross in Bewegung. 116 Männer und 2 Frauen treten langsam und gleichmäßig in die Pedale und gleiten aus den Toren der Stadt in die dunkle Nacht hinaus. Fast könnte man meinen es wäre ein riesiger Bienenschwarm unterwegs, so ist doch nur das Surren der frisch geölten Ketten zu hören und die Fahrradlampen leuchten wie Glühwürmchen. Über Taucha, Jesewitz und Eilenburg, wo bereits die ersten Fans auf uns warten und sogar ein Stück begleiten, geht es zügig in Richtung Torgau. Mit „Highway to Hell“ von AC/DC, dem obligatorischem Begrüßungslied meldet sich erstmals die Crew aus dem Führungsfahrzeug, diesmal nur mit Frauen besetzt. Sicher ein gutes Omen. Nun ist das Peloton munter und jeder weiß wo die Reise hingeht….Wink Kurz vor Torgau übernimmt das Team Isaac die Führung und führt uns souverän durch eine Umleitung in Torgau. Auf der Brücke am Schloss Hartenfels erwarten uns die nächsten jubelnden Fans, die Frauen der Isaac Truppe. So das wäre gemeistert. Nun geht es weiter der ersten Pause entgegen die in Herzberg geplant ist. Der Verpflegungswagen, wie in jedem Jahr vom Landgut Nemt gestellt und seine hervorragende Besatzung, haben ein schönes Plätzchen für uns gesucht, hier können alle Bedürfnisse gestillt werden und kein Wunsch bleibt offen. Noch ist es etwas frisch aber der Tag kündigt sich langsam an und es verspricht ein recht angenehmer zu werden. Nach 20 Minuten geht es weiter, das Feld ist schnell wieder organisiert und weiter geht die Reise. Mit Rückenwind im Gepäck geht es zügig voran. Der nächste Zwischenstopp ist kurz nach Sabrodt geplant und von dort geht es weiter nach Frankfurt/Oder wo wir über die Grenze wollen. Alle sind schon aufgeregt ob ja auch alles gut geht und wir überhaupt reingelassen werden. Genehmigungen liegen zwar alle vor, aber keiner von uns spricht wirklich gut polnisch…. Smile Und dann hatte Martin doch in der 2. Pause tatsächlich Streckenpläne austeilen lassen und so komische Dinge wie „wenn alle Stricke reißen treffen wir uns beim Mittag in Gorzyca im „Sportkomplex“ oder dann fahren wir halt an der Grenze lang und schauen wo wir rüber können, gesagt... Dort ist sie ja, die Brücke die uns von Polen trennt, nun noch brav angestellt und abgewartet. Leider hatten wir vor Grenzüberquerung noch ein Zusammentreffen mit der hiesigen Polizei…...

Nachdem wir belehrt wurden setzten wir unsere Reise fort und hatten in wenigen Metern die polnische Grenze erreicht. Ob es daß für heute war…..? Wir fuhren ganz normal weiter und es nahm kaum jemand Notiz von uns. Die Musikanlage blieb vorerst leise. Unsere Mittagspause erreichten wir 15 Minuten früher als geplant. Die Frauen des "Sportkompleks" in Gorzyca waren aber schon vorbereitet und so war eine reibungslose Versorgung Aller gewährleistet. Zu diesem Zeitpunkt hatten wir einen Sturz zu verzeichnen, leider so unglücklich dass der Fahrer mit einem gebrochenen Ellenbogen in ein Krankenhaus musste. Gute Besserung an dieser Stelle! Nach 1h Stunde ausgiebigem Mittag ging es weiter in Richtung Kolberg. Kurze Zeit später erhielten wir wieder Polizeibesuch, diesmal polnischen. Die Gesetzeshüter waren sehr freundlich und machten uns verständlich daß wir das Fahrerfeld in 15er Gruppen aufteilen sollten damit die Auto`s leichter überholen können. Am Anfang waren wir sehr skeptisch aber unser Peloton bildete Gruppe für Gruppe und die meisten schienen daran gefallen zu finden. In Brzesko war, nach weiteren 84 km, nun waren es schon satte 311 km, die nächste Pause geplant mit Kaffee und Kuchen. Jedoch wurden wir durch unseren Verpflegungswagen vorgewarnt, der dort schon vor Ort war, dass der Himmel seine Pforten geöffnet hat und es dort gießt wie aus Eimern. Schnell umdisponiert und wir verbrachten unsere vorletzte Pause an Ort und Stelle, im Trockenen. Kurze Zeit später stand auch unser Kuchenbüffet bereit und es konnte sich nochmal gestärkt werden. Langsam aber sicher merkte man den Fahrern und Fahrerinnen die Strapazen der zurück gelegten Kilometer an. Aber Giganten werden nicht geboren, sie werden gemacht!

Die größten Schauer waren bereits weiter gezogen aber ganz verschont blieben wir auch in diesem Jahr nicht. Die obligatorische Dusche von oben musste schon sein. Laughing Die Meisten hatten sich in der letzten Pause aber schon mit Regenjacken versorgt und waren recht gut gewappnet. Nun lagen noch ca. 160 km vor uns die es zu bezwingen galt. Wir fuhren auf vielen kleineren und ruhigen Straßen durch das Land. Nun kam die Sonne wieder raus und trocknete noch die letzten nassen Stellen am Körper, für welche die Männer und Frauen dankbar waren. Gegen 19.00 Uhr bei Gryfice, dann die letzte Pause vor unserem Ziel, bis dahin waren es ab jetzt noch ca. 65 km die zurück gelegt werden mussten.

Das Führungsfahrzeug legte nun etwas härtere Musik ein um das Fahrerfeld auf den letzten Kilometern noch einmal so richtig mit Schwung zu versorgen, was auch gut gelang. Und nun endlich fuhren wir an der Stadtgrenze in Kolberg ein. Hier erwartete uns ein unheimlich schöner Ort, mit vielen begeisterten Menschen die uns auf dem Weg zum Hafen zu jubelten und Beifall spendeten. Getragen von dieser Euphorie glitt das Peloton die letzten Meter bis zum Hafen dahin. Die Freude und der Stolz in den Gesichtern der nun noch 115 Männer und 2 Frauen waren unbeschreiblich, hier und da liefen Freudentränen still die Wangen herunter……. Mit „We are the Champions“ erreichten wir im Sonnenuntergang den Hafen und die Mole von Kolberg. Was für ein gigantischer Anblick!!!!   

Im Millenium waren wir super untergebracht und konnten nach gutem Essen und einer heißen Dusche noch den Abend gemütlich ausklingen lassen. Einen herzlichen Dank auch an das hiesige Team, wir kommen bestimmt einmal wieder.

Am nächsten Morgen war nach dem Frühstück und verladen der Räder die Ernennung der Giganten am Strand. Wie immer, für alle, ein unvergessliches Erlebnis.

Wir danken allen Sponsoren, Helferinnen und Helfern sowie dem ganzen Peloton für dieses unvergeßliche Event! Nun heißt es auf zur 18., denn nach der Tour ist vor der Tour. Cool

Kette rechts

Eure Nicole

    

 

  

 
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